Spiegel und Gemälde

Für das Buch “Come and play with us” schreibt Michael Geithner einen Artikel über den Film Black Swan. Soeben wurde die erste Version des Textes fertig gestellt.

er befasst sich mit Spiegeln in Black Swan, wobei diese sowohl als Gegenstände im Raum zu betrachten sind, aber auch ihre dem Film eingeschriebene Bedeutung analysiert wird. Black Swan vereint Coming-Off-Age Geschichte mit dem Genre des Horror- und sogar Monster-Filmes ohne dabei plump und schablonenhaft zu wirken. Die Spiegel geben einen besonderen Zugang zur Protagonistin und ihrer Mittänzerinnen. Sie laden den zuschauer darüber hinaus aber auch zu einem Spiel mit dem Medium Film selbst ein. Dabei geht es nicht um das Erraten von “richtiger” und “falscher” Interpretation, sondern das Hinzufügen eigener Erfahrungswelten zum Mikrokosmos Ninas, der Balletttänzerin und ihrer Geschichte. Das Ergebnis ist dabei nie gleich. Die Spiegel sind die Einladung zu einem Spiel, wie es dem postmodernen Kino auf die Fahne geschrieben steht.

Daher wird der Text in einem Buch herausgegeben, welches Kerstin Stutterheim veröffentlicht. Die Dramaturgin, Regiesseurin, Filmwissenschaftlerin [...] befasst sich schon seit längerer zeit mit dem Thema und unterrichtet an der Hochschule für Film und Fernsehen “Konrad Wolf” in Potsdam Babelsberg unter anderem in einem Kurs zum postmodernen Film.

Das Buch soll im August im Schüren-Verlag erscheinen. Sobald der Text fertig gestellt ist, werden wir Auszüge davon hier veröffentlichen.

 

 

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