Nachgemacht

Michael Geithner und Martin Thiele sind in der DDR geboren. Doch sie verbrachten nur ihre früheste Kindheit im Arbeiter- und Bauernstaat. An das geteilte Deutschland erinnern sie sich nicht. Im Gedächtnis blieben ihnen die Brett- und Kartenspiele ihrer Kindheit, handgemachte Unikate, die nach der Wende plötzlich verschwanden. Erst vor einiger Zeit begriffen Geithner und Thiele: Die nachgemachten Spiele erzählen auf ungewöhnliche Weise vom Alltag der DDR.

 Unter dem Titel Nachgemacht — Spielekopien aus der DDR sammeln Thiele und Geithner seit Mai 2011 Brettspiele, welche die DDR-Bürger mit Schere, Kleber und viel Fantasie nachbastelten. Aus einer Idee wurde so eine Sammlung mit über 125 Spielen, die erstmals in einer Publikation präsentiert werden: Auf 156 Seiten reisen sie zurück in die Spielelandschaft der DDR und zeigen hunderte Farbfotografien von handgefertigten Spielen wie Monopoly, Heimlich & Co., Sagaland und vielen mehr. Zudem findet der Leser historische Dokumente, Stasi-Akten, Interviews mit Spielebastlern sowie Texte von renommierten Autoren, darunter: Stefan Wolle (Wissenschaftlicher Leiter DDR Museum), Bernward Thole (Gründungs­mitglied Spiel des Jahres), Cynthia Schönfeld (Direktorin Deutsches SPIELEmuseum Chemnitz), Sebastian Wenzel (freier Journalist, zuspieler.de).

Umfang der Arbeit am Projekt:

- Buchveröffentlichung

- Photographien

- Layout

- Blogpflege, wöchentliches Update

Ausführliche Informationen unter www.nachgemacht.de

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